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Die Katzen singen in der Schule

Die Musical Company vom Gymnasium Donauwörth führt zu ihrem 15. Geburtstag das anspruchsvolle Stück „Cats“ auf. Die Schüler üben über 250 Stunden im Jahr

Wenn aus Menschen Katzen werden ... Auch die Maske muss trainiert werden.
Foto: Scarlett Finkel

Donauwörth Auf der Bühne in der Aula umarmen ein paar Mädchen einen Schüler. „Nein, so geht das nicht. Verhaltet euch mehr wie Katzen“, ruft Heidi Thum-Gabler. Der nächste Versuch lässt die Leiterin der Musical Company zufrieden nicken: Die Schülerinnen beschnuppern und schmiegen sich an den jungen Mann. Wieder ist die Gruppe ein Stück vorangekommen und damit ein bisschen näher dran am perfekten Auftritt. „Es ist das schwierigste Stück, das wir jemals geprobt haben“, erzählt Thum-Gabler. Beim Musical „Cats“ gibt es nämlich keine Szenen, in denen nur gesprochen wird, jede Rolle wird gesungen und von einer Band begleitet. Anspruchsvoll ja – aber nicht zu schwer für die talentierten Schüler. „Ich werde nicht nervös, weil ich weiß, dass sie es können. Fast jeder hier kann einen Solopart spielen“, sagt die Leiterin.

Deswegen fiel die Wahl auf „Cats“, weil es in diesem Stück ein dutzend größere Rollen gibt. Timo Burmeister spielt so eine, nämlich den Kater Munkus. „Am Anfang haben alle erst einmal geschluckt, weil das Stück sehr anspruchsvoll ist. Aber man kommt doch recht schnell rein“, findet Timo. Seine Bühnenkollegin Michelle Klose ist ebenfalls zuversichtlich, obwohl sie mit „Memories“ das bekannteste Lied aus dem Musical singen wird. „Es hat mich richtig gefreut, diese Rolle zu bekommen. Ich muss sehr hoch singen, aber meine Stimme wird hoffentlich schon halten.“

Auch im Proberaum der Band herrscht positive Anspannung. Gitarre, Posaune, Trompete, Klarinette, Bass, Schlagzeug und jeweils zwei Klaviere, Flöten und Saxofone sorgen in 19 Liedern über zwei Stunden für die musikalische Untermalung. „Wir schaffen das, aber es wird noch sehr viel Arbeit“, sagt Bandleiter Wolfgang Gabler.

Dabei haben die 70 Mitglieder der Musical Company schon einigen Stress hinter sich. Das ganze Jahr über wird einmal pro Woche geprobt, in den Pfingstferien für fünf Tage sogar fünf Stunden am Stück. Danach folgt noch ein Wochenende, das fast nur aus Proben besteht. Im Jahr verbringt jedes Mitglied über 250 Stunden mit Üben. Sie tun das für zehn Auftritte in der Aula, um circa 5000 Zuhörer zu begeistern. Jedes Jahr aufs Neue. „Jeder zieht mit, ich muss niemanden zu den Proben bitten“, sagt Thum-Gabler.

Der Aufwand für Kostüme und Schminke ist in diesem Jahr allerdings deutlich höher. Zwei Schneiderinnen arbeiten fleißig an den Tierkostümen, für die Gesichtsbemalung gibt es für das Bühnenensemble einen Workshop. „Jeder muss sich selbst schminken, sonst wäre der Aufwand einfach zu hoch.“ Auch auf der Bühne gibt es nochmals eine Steigerung. „Wir werden ein paar akrobatische Einlagen zeigen“, verspricht Janine Zimmermann. „Es wäre langweilig, einfach das Stück zu kopieren“, ergänzt Bühnenkollegin Alexandra Müller. Eines müssen die Schüler aber immer im Kopf behalten: Auf der Bühne sind sie Katzen.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Die-Katzen-singen-in-der-Schule-id25446996.html

Gute Noten zur Halbzeit

Gute Noten zur Halbzeit

„Kleider machen Liebe“ kommt gut an beim Publikum im Gymnasium. Fünf weitere Aufführungen ab morgen

„Kleider machen Liebe“: Die bisherigen Aufführungen des doppelt besetzten Ensembles der Musical Company am Gymnasium Donauwörth überzeugten.
Foto: Herbert Henjes

Donauwörth Nach fünf erfolgreichen Vorführungen von „Kleider machen Liebe“ beginnt am Donnerstag die zweite Hälfte der Spielzeit. In fünf weiteren Vorführungen führen die Mitglieder der Musical Company des Gymnasiums die Besucher durch die verworrenen Gefühlspfade Allüriens.

Das Publikum zeigte sich bisher begeistert und belohnte die herausragenden sängerischen, schauspielerischen und musikalischen Leistungen der jugendlichen Akteure mit anhaltendem Applaus und Standing Ovations.

Erstaunlich, wie gut sich die Company jedes Jahr präsentiert. Wolfgang Gabler (Bandleader) und Heidi Thum-Gabler (Trainerin des Bühnenensembles) ist es wieder einmal gelungen, ihre Truppe in Bestform zu bringen: eine perfekt spielende Band – Anna Maiershofer (Klavier, Flöte), Michael Graminger, David Häberlein (Gitarre), Raffael Müller (Bass) und Andreas Mayr (Schlagzeug) –, schöne Stimmen, abwechslungsreiche Choreografien und ausgefeilte schauspielerische Leistungen.

Hauptrollen sind doppelt besetzt

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die Hauptrollen des Bühnenensembles doppelt besetzt sind und die alternierenden Darsteller gleichwertige Leistungen bieten.

Zweite Hälfte

Am Donnerstag beginnt die zweite Spielhälfte. Spaß und Kurzweile garantieren Nikolas Kirchhoff (Druff), Daniel Seliger (Ramon), Rebecca Finkel (Viola), Pia Comanns (Oliva), Stefanie Böhm (Sufflöse), Cagri Özyörek (Sir Toby), Leopold Fürst (Junker Kalkbarth), Timo Burmeister (Valio), Tuan Hoang Nguyen (Avilo), Larissa Unglert (Ioval), Julia Sonnleitner (Gambo) und viele andere. Ein junges Technikteam sorgt für stimmungsvolles Lichtdesign und die optimale Akustik. (pm)

Weitere Termine: 19. bis 23. Juli jeweils 20 Uhr im Gymnasium. Kartenreservierung an jedem Spieltag von 17 bis 18.30 Uhr unter der Telefonnummer 0176/51760824.

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Gute Noten zur Halbzeit - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Gute-Noten-zur-Halbzeit-id21105936.html
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Erneut glanzvoll: „Petticoats & Jeans“

Noch zwei Aufführungen in der Neuen Aula des Gymnasiums

Donauwörth Geschichten, die das (Schüler-)leben schreibt: eine erste große Liebe, die zunächst daran scheitert, dass er angesichts seiner Männerclique den Macho „raushängen“ lässt, während sie als Tugend vom Lande (Australien!) erst von ihren abgeklärten Freundinnen in Pink auf die hohe Kunst der Verführung eingeschworen werden muss. Doch irgendwann und irgendwie sind alle Hürden überwunden und beide schwören sich: „You’re the One That I Want.“ In Verbindung mit schmissiger Musik der 1950er und 1960er Jahre wird daraus das Musicalprojekt „Petticoats & Jeans“, das am Gymnasium Donauwörth Premiere feierte.

Aus der Not eine Tugend zu machen und das Musical noch einmal in Folge zum Vorjahr zu präsentieren, erforderte der doppelte Abiturjahrgang 2010, dessen G9-Absolventen bereits Mitte April ihre Prüfungen beendet haben. Aber: Was so überzeugend klingt, so mitreißend vom Schüler-Ensemble dargeboten wird, von der Bühnentechnik (ebenfalls Schüler!) so zuverlässig bedient wird, könnte getrost noch weitere Neuauflagen erleben.

Allen voran glänzte Alptug Altunay in seiner „Paraderolle“ des Danny Zuko, die wie ihm auf den Leib maßgeschneidert erscheint. Wer ihn einmal mit Elvistolle, schmachtendem Blick und wandlungsfähiger Rock- and Roll-Stimme auf der Bühne erlebt hat, versteht, welche Lücken der Weggang der jeweiligen Abiturienten in der Musical Company des Gymnasiums Jahr für Jahr hinterlässt.

Im Gegenzug kann Heidi Thum-Gabler, gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang Gabler gewissermaßen das „Herz“ der Company, neue Talente unter den nachrückenden Schülern entdecken und fördern. Dieses Jahr waren es vor allem Hannah Langer als „Sandy“, Franziska Schißler als „Rizzo“ und Steffi Böhm als „Cha Cha“, die in der jeweiligen Neubesetzung ihre Rollen stimmlich, schauspielerisch und tänzerisch überzeugend und mit viel Verve ausfüllten.

Fantastische Leistungen

Aber auch alle anderen Solisten (wie Steffen Roßmanith als „Vince Fontaine“ und „Teen Angel“ oder Jana Mazurkiewicz als „Frenchy“), Ensemble- und Bandmitglieder – die es eigentlich allesamt verdient hätten, aufgrund ihrer fantastischen Leistungen namentlich genannt und ausführlich geschildert zu werden – trugen zu einem gelungenen, packenden, witzigen, gefühlsgeladenen, übersprudelnden Musicalgenuss bei, dessen Besuch hiermit jedem Interessierten wärmstens empfohlen wird. (hlh)

Termine Die folgenden Aufführungen finden in der Neuen Aula des Gymnasiums bis 27. Februar statt, Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Erneut-glanzvoll-Petticoats-Jeans-id13944571.html

Ein Sommer-Superhit

Ein Sommer-Superhit (2010)

Musical Company „Petticoats & Jeans“ im Gymnasium aufgeführt. Hohes Lob für die einzelnen Akteure des Ensembles

VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND

Donauwörth You are the one that I want - wirklich? Sommerzeit, Fest¬spielzeit, Musicalzeit am Gymnasium Donauwörth. Im zwölften Jahr - ein Remake. Enttäuschung? Nein! Wiederum ein Sensationserfolg - „Petticoats & Jeans“, im Jahr 2000 zum ersten Mal gezeigt, im 10-Jahres-Abstand neu interpretiert. Schrieb die DZ damals: „Fast glaubte man sich am Broadway... als es hieß: Vorhang auf zur Premiere... Tja, die Musical-Company des Gymnasiums... hat sich einiges einfallen lassen, um die Zuhörer möglichst tief in die Atmosphäre der Rydell Highschool eintau¬chen zulassen. In zwei Akten/12 Sze¬nen wird die Liebesgeschichte um Danny und Sandy erzählt...“ so kann das l : l unterstrichen werden.

Und doch: Sollte das Stück jetzt nicht anders inszeniert werden? Was war 2000 - Aufbruch, vorwärts stürmender Jugendoptimismus? Und 2010 - Zukunftsangst, Wirtschaftskrise, Hoffnungslosigkeit - oder näher: doppelte Abiturjahrgänge, fehlende Studienplätze, fehlende Perspektiven? Nein: Dieses Musical - zugrunde liegt der Welthit „Grease“ - fokussiert ja wie im Brennglas das Lebensgefühl einer Generation. Aber eben das der 1950-er Jahre - es war damals, als es erfunden wurde, ja schon ein Retro-Phänomen. Aber was für eines! Also Aufbruch, Aufbegehren, Anfänge sexueller Freiheit... oder eben die ewige Suche der Jugend nach Neuem, Abgrenzung von den Altvorderen. Und doch gleichzeitig ewig-gültig: die Suche nach der/dem Einen, mit der/dem man die rosarote Wolke teilen darf... Das gilt für die 50er-, die 70er-, die 2010er-Jahre. Und daher ist immer Zeit und Raum für dieses Musical, vor allem dann, wenn es so mitreißend so super aufgestellt, so stylish, so bunt, so abwechslungsreich daherkommt wie in dieser Inszenierung! Als die witzige Musical-Romanze mit dem unangefochtenen Kultstatus, deren nostalgischer Soundtrack begeistert! Dort wird das Lebensgefühl der 50er-Jahre so beeindruckend wiedergegeben, dass es schwer fällt, auf den Stühlen sitzen zu bleiben (wie man an den wippenden Fußspitzen manch Zuhörers unschwer ablesen konnte).

Die Story: Danny trifft zu Schulbeginn seine Ferienliebe Sandy unerwartet an der Highschool wieder - freut sich erst, und ignoriert sie doch machohaft, weil er als coolster Typ seiner Rock-Gang nicht eine haben darf, sondern Gockel vieler sein muss. Sie - schüchtern, ein bisschen Mauerblümchen - ist gekränkt, hat Probleme mit den tonangebenden Mitschülerinnen: Doch nach Eifersucht, Enttäuschung kommen sie sich wieder näher. Doch nicht nur sie, auch die ande¬ren Paare, deren Geschichte so nebenbei erzählt wird. „Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu; und wem sie just passieret, dem bricht das Herz entzwei“ (aus der „Dichterliebe“ von Schumann).

Hervorragende Präsenz

Hut ab vor der physischen und psy¬chischen Leistung der Company! Das Ensemble spielte ausdrucksstark, homogen, ist fantastisch aufgestellt: Die stimmliche und darstellerische Präsenz ist hervorragend. Natürlich sind die Hauptprotagonisten hervorzuheben: Alptug Altunay ist die Idealbesetzung für den Danny - Latin Lover, machohaft, laszive Gesten - Saturday Night Fever wurde gleich mitbesetzt - und doch gelang ihm die Verletzlichkeit, fast Zartheit in den Zweierszenen mit Sandy oder Frenchy einfühlsam. Sehr verletzt, sehr mädchenhaft, träumerisch fast, und doch stark in ihrem erwachten Frau¬sein Sandy, verkörpert von Anna Auinger. Beide mit großartigem stimmlichem Potenzial. Paraderollen verkörpern Niklas Schreier - als Kenickie und Teen Angel (ein wahrer Traum: der totale Womanizer!) darstellerisch, mit großem, viel versprechendem Bariton; Luisa Hänsel als Betty Rizzo, mit dunklem Sopran, schönem Timbre, sich verrucht gebend, und mit toller Bühnenpräsenz. Oder die arme Frenchy, gespielt von Jana Mazurkiewicz, das lila-gelbe Veilchen, die so tapfer für sich einsteht, und nach vielen Fehlschlägen doch ihren Typen abbekommt.

Sportlich und sehr hübsch

Steffen Rossmanith ist ein pomadiger blonder Elvis-Verschnitt, unglaublich überzeugend als schmieriger Entertainer, der seine Finger von keiner Frau lassen kann, mit schönem Bassbariton. Oder die biestige Cha-Cha, sehr egozentrisch, kapriziös, sehr sportlich und sehr hübsch anzusehen Hannah Langer.
Die Pink Ladies: Neben Betty Rizzo und Frenchy noch Marty Marachino (Susanne Siebenaller) und Jan (Pia Commans), die, nach außen good Girls, heimlich Erwachsensein versuchen mit Zigaretten, Alkohol, den ersten - unschuldigen? - sexuellen Erfahrungen, unter sich kratzbürstige Biester sind: stimmig auftretend, stimmlichtoll disponiert.
Die T-Birds Roger (Jonas Bau¬mann), Doody (Dennis Huszak) und eben Kenickie: halbstark, James-Dean-Abbilder, Lederjacken, Baseballschläger schwingend - ein die Lachmuskeln strapazieren¬der Running Gag ist, wenn sie sich bei jedem Gruppenauftritt erst ein¬mal die Brillantine aus den Haaren schlenzen - aber eben auch Jungs:

Herrlich skurriler Part

Und vielleicht unterschied das doch die 50er von heute - wenn die - herrlich karikierten, ehrgeizigen Lehrerinnen (Karina Bartschat, Margaretha Seuffert) sie ankeifen, spuren sie trotz Gemaule tatsächlich! Eine Knallcharge gibt großartig Cagri Özyarek als Trainer Caloon. Einen herrlich skurrilen Part spielt Nikolas Kirchhof - die Rolle des irgendwo androgynen, tumben, mit karierten Kniestrümpfen pfadfindermäßig herausgeputzten „Nummerngirls“ Eugene Florczyk - sich selbst so souverän auf die Schippe nehmend, dass das bestens unterhaltene Publikum ihn bejubel¬te, sobald er nur auftauchte.
Witzig inszenierte Szenen - wenn Teen Angel die trostlose Frenchy, mit himbeerfarbener Perücke, nach ihrem Rauswurf aus der Kosmetikerschule tröstet - wechseln sich ab mit fulminanten Tanzeinlagen einschließlich toller artistischer Leistungen, die jeder professionellen Tanztruppe zur Ehre gereichten, oder originell gruppierten (auch in den schönen Farben der zeitgemäßen Kostüme) Ensembles beim Cha-Cha, Rumba, Jive oder Rock 'n' Roll... oder beim Raufen...
Ein begeisternder Abend: warum also nach Essen, nach Hamburg oder Stuttgart fahren? Sicher, die Ausstattung dort ist opulenter, das ganze teurer (frei nach der schwäbischen Maxime „was nix kost, ist nichts wert“) - aber schwungvoller, mitreißender, begeisternder als die Aufführung der gymnasialen Musical Company in Donauwörth ist es auch nicht: also nichts wie hin.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Ein-Sommer-Superhit-id8177626.html

Getrennt im Leben, vereint im Tod

Getrennt im Leben, vereint im Tod

Donauwörth Die tragischste Form er Liebe: die unmögliche und einzig im Tod die Erfüllung findende Lebe - daran wagt sich in diesem Jahr die Musical Company des Gymnasiums Donauwörth im inzwischen elften Jahr mit „ST!RB, LIEBE“. Mit der verkürzten Version von „Aida“ und „Romeo und Julia“ bringt sie gleich zwei Stücke auf die Bühne, die dramatischer nicht enden könnten. Bei der Premiere am Donnerstag konnte sich das Publikum davon überzeugen, dass sich de Company zwar viel, aber nicht zuviel vorgenommen hat.
Die Musical Company unter der Leitung von Heidi Thum-Gabler zeigte eindrucksvoll und mit für das Alter der Darsteller beeindruckender Gefühlsintensität das tragische Ende unerfüllter Liebe, die im Tod enden muss. Eine zum Stoff passende Atmosphäre wurde sowohl durch extra geschneiderte Kostüme und das schlichte, aber zugleich imposante Bühnenbild geschaffen, als auch durch die meist gelungene Ausleuchtung der Bühne. Die Musical-Band unter Leitung von Wolf¬gang Gabler zeigte wieder einmal ihr großes Können und unterstützte die Handlung instrumental.

Beachtenswerte Stimmen

Zunächst fiel der Vorhang für „Aida“, eine Geschichte um die Frage „was die Liebe will und kann“, wie Erzählerin Jana Mazurkiewicz gefühlvoll sang. Mit Alexandra Ernst und Thomas Kroczek in den Hauptrollen war das richtige Paar gewählt, um mit klaren, starken Stimmen und mit beachtenswerter Körpersprache die Liebesgeschichte um die vom Hauptmann Radames als Sklavin nach Ägypten verschleppte nubische Königstochter Aida lebendig werden zu lassen. Die Liebe stößt jedoch auf Widerstand: So strebt etwa Radames' Ziehvater Zoser (Alptug Altunay) die Hochzeit seines Sohnes mit der Prinzessin Amneris an, die Maria Lechner in der für die Figur bezeichnenden Eitelkeit („Mein Sinn für Stil“) plastisch darzustellen weiß; und auch Aidas Vater Amonasro (Christoph Markmüller) ist gegen die Verbindung. Tragisch sind außerdem die Begleitumstände dieser Liebe, die zum Tod von Aidas Freundin Nehebka (Angelika Heudecker) und zu dem des Sklaven Mereb (Jonas Bau-mann) führen. Der Pharao (Steffen Roßmanith) befiehlt schließlich den Tod der Liebenden, doch Amneris kennt inzwischen Radames' wahre Gefühle („Die Wahrheit“) und ordnet daher an, dass die zum Sterben Verurteilten in einer gemeinsamen Grabkammer den Tod finden sollen.

Im zweiten Akt ging es mit „Ro¬meo und Julia“ am Schauplatz Vero¬na mit Thomas Kroczek als Romeo und Anna Auinger, die die Julia mit “jugendlicher Unschuld und erwachender Leidenschaft verkörperte, dramatisch weiter. Nicht fehlen durfte natürlich die Balkonszene mit innigem Kuss. Der Hass zwischen den Familien der Montagues und der Capulets, dem der Fürst (Niklas Schreier) nicht mehr Herr wird, wurde eindrucksvoll durch das En¬semble dargestellt. Unterstützt durch Julias Amme, die Luisa Hän¬sel mit beachtlicher Reife in der Stimme und schauspielerisch überzeugend mimt, kommt es trotz Wi¬derstand der Eltern der beiden Lie¬benden (Fiona Hörmann, Dennis Huszak, Cornelia Wegele) zur heimlichen Vermählung von Romeo und Julia durch Pater Lorenzo, der mit der Bassstimme von Lorenz Kolb eine würdige Besetzung erfährt. Nicht nur Romeos Freunde Benvolio (Julian Wild) und Mercutio (Daniel Markmüller) halten die Verbindung für eine unerhörte Angelegenheit, sondern auch Julias Vetter Tybalt (Alptug Altunay).

Frage nach dem „Warum?“

Julia will lieber sterben als, wie von den Eitern gewünscht, Paris (Tony Lechner) zu heiraten. Sie erhält vom Pater einen Trank, der einen todesähnlichen Schlaf bewirkt. Die Unwissenheit Romeos darüber führt schließlich zum tragischen Selbstmord des Paares, in dessen Folge die Familien ihren Streit beilegen - zu spät und mit der großen Frage nach dem „Warum?“.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Getrennt-im-Leben-vereint-im-Tod-id6141161.html

Musical Company begeisterte über 4500 Besucher

Musical Company begeisterte über 4500 Besucher

"Schade, dass keine Vorstellungen der "Musical Rhapsody" mehr gezeigt werden!" So denken viele seitdem der letzte Vorhang des diesjährigen Musicals in der Aula des Gymnasiums gefallen ist. Denjenigen, die eine der fulminanten Aufführungen miterleben durften, gehen die Lieder und die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.

Es gibt solche Momente im Leben, die man nicht missen will. Die Vorführungen des diesjährigen Musicals der Musical Company Donauwörth werden für viele dazugehören. Nicht nur die fast jedem bekannten schönsten Lieder der Musicals der letzten neun Jahre, die anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Company von Wolfgang Gabler und Heidi Thum-Gabler zu einer "Musical Rhapsody" zusammengesetzt wurden, konnten diese Atmosphäre entstehen lassen; es war auch die Art der Präsentation durch die Darsteller und Musiker. Man vergaß nämlich fast, dass es Schüler waren.

Der sowohl ausdrucksstarke als auch spielerische Tanz in bemerkenswerter Choreografie, die zahlreichen fantasievollen Kostüme, die toll geschminkten Gesichter, die unterschiedlichen, schönen Stimmen, die von der Band einfach klasse gespielten Melodien, das professionelle Licht, die so natürlich wirkende schauspielerische Leistung, die Mimik, die Komik: all das wurde über weite Phasen fast perfekt auf die Bühne gebracht. Das war wirklich großes Theater, über eine derartige Leistung des gesamten Ensembles konnte man nur staunen.

Wie ein Lauffeuer hatte sich nicht nur unter der Schulgemeinde des Gymnasiums Donauwörth herumgesprochen, dass dieses Jahr eine Vorstellung der ganz besonderen Art gezeigt wurde. Es kamen so viele wie noch nie. Und alle konnten einen Platz finden in der großen neuen Aula des Gymnasiums. Es waren über 4500 begeisterte und von den Ohrwurm-Melodien infizierte Zuschauer in zehn Vorstellungen! Wo in Donauwörth und Umgebung gibt es einen vergleichbaren Erfolg für einen Veranstalter?

Alle freuen sich schon jetzt auf das neue Musical der Musical Company Donauwörth im nächsten Jahr. Doch wird so etwas wie heuer noch zu toppen sein?


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Musical-Company-begeisterte-ueber-4500-Besucher-id3979666.html (05. August 2008)

Musical Company kehrt mit drei Preisen zurück

Donauwörth (mpr) - Die Musical Company des Gymnasiums Donauwörth hat in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Mit einem Medley aus den erfolgreichen Aufführungen der vergangenen Jahre konnten die Schüler/innen noch vor wenigen Monaten Hunderte von Zuschauern in der neuen Aula des Gymnasiums begeistern. Nun hat das auch bei der Jury des Europäischen Jugend Musical Festivals im pfälzischen Herxheim geklappt.

 

Musical Company kehrt mit drei Preisen zurück
Foto: ALFA

Die jungen Künstlerinnen und Künstler führten jedoch anstatt der diesjährigen "Musical Rhapsody" ihren Erfolg aus dem Jahr 2007, "Ein Sommernachtstraum", auf. Sechs Tage lang dauerte das Festival, in dessen Rahmen der Deutsche Jugend Musical Preis verliehen wurde. Jeden Abend traten zwei der acht teilnehmenden Ensembles auf, tagsüber fanden Workshops statt. Dabei ist zu erwähnen, dass man sich zu diesem Festival nicht einfach anmelden kann. Es muss eine DVD mit einem Auftritt eingeschickt werden, anhand derer dann eine Vorauswahl getroffen wird.

Auch vor zwei Jahren hat es auf diese Weise schon mit einer Teilnahme für die Donauwörther Company hingehauen. Am 4. Oktober, dem dritten Abend der Veranstaltung, war es für das Ensemble des Gymnasiums dann so weit. "Der Auftritt des ganzen Teams war wirklich klasse", resümiert Heidi Thum-Gabler, die zusammen mit ihrem Mann Wolfgang Gabler die Musical Company leitet. Resultat dieses klasse Auftrittes war der Preis für die "Beste Leistung Chorensemble".

 

Auch "Bester Sänger"

In insgesamt 15 Kategorien verlieh die sechsköpfige Jury, die aus renommierten Musical-Experten bestand, ihre Awards. Auch den für den "Besten Sänger" staubten die Donauwörther durch Thomas Kroczek ab. Der konnte sich auch noch über eine weitere Auszeichnung freuen. Im extra ausgetragenen Solistenwettbewerb, bei dem jedes Ensemble seine vermeintlich besten Sängerinnen und Sänger ins Rennen schickte, ergatterte Kroczek vor 35 Konkurrenten den ersten Preis.

Mit drei Deutschen Jugend Musical Preisen im Gepäck erhielt die Musical Company des Gymnasiums Donauwörth also den verdienten Lohn für ihre harte Arbeit in den letzten Jahren. Und das regionale Publikum darf sich dann im kommenden Sommer über Aufführungen eines überaus preisgekrönten Ensembles freuen.

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Musical Company kehrt mit drei Preisen zurück - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Musical-Company-kehrt-mit-drei-Preisen-zurueck-id4323996.html
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Viel Grund zum Schwärmen

Viel Grund zum Schwärmen

Donauwörth Kommen wir angesichts der Fülle der unterzubringenden Informationen gleich zur Sache: Gymnasium Donauwörth, Musical Company, zehnjähriges Bestehen. „Musical Rhapsody “ der Titel der diesjährigen Produktion, die am Donnerstag Premiere hatte unter bewährter Leitung des Musiklehrerehepaares Thum-Gabler, Gabler.
Etwa fünfundvierzig Darsteller auf der Bühne, zwölf Musiker in der Musical Band. Siebenunddreißig Stücke aus den Musical-Aufführungen der vergangenen zehn Jahre. „Der Traum vom Ruhm “, „Petticoats & Jeans (2000) “, „Hair “, „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat “, „Rocky Horror Show “, „Tanz der Vampire “, „Jesus Christ Superstar “, „Stand By Me “, „Die Schöne und das Biest “, „Sommernachtstraum “.
Die Anzahl der Kostüme dürfte sich der 450 annähern. Neunmal wurde während des Abends die Kleidung inklusive der Maske gewechselt. An die fünfhundert Zuschauer hatten sich zur Premiere in der neuen Aula des Gymnasiums eingefunden und somit alle Plätze belegt. Und bemerkenswert: Wohl noch nie sind so viele unterschiedliche und so viele schöne Stimmen innerhalb eines Musicals zu hören gewesen. Und wohl noch nie hatten so viele Schüler die Gelegenheit, während einer Aufführung solistisch im Vordergrund zu stehen.

Einfallsreiche Dialoge und wortlose Darstellungen

Doch fangen wir am Anfang an: Jana, Jakob und Lorenz stehen als Buhnenarbeiter auf der Buhne. Ihre - gemeinsam mit Heidi Thum-Gabler selbst geschriebenen - einfallsreichen Dialoge und teilweise wortlosen Darstellungen bilden die Überleitungen zwischen den einzelnen Musical-Szenen.
Jana singt (lässt dabei eine volle und angenehme Stimme hören) und kündigt somit ab und zu die folgenden Titel an. „Js It Okay If I Call You Mine?“ fragt Niklas stimmlich einfühlsam in „Fame“ (Der Traum vom Ruhm ). Ursula steht mit „Out Here On My Own“ im Rampenlicht und zeigt auch bei vielen weiteren Gelegenheiten (beispielsweise „Totale Finsternis“) ihr gesangliches Talent. Alexandra glänzt in „Hound Dog“ und auch sonst. (Hast Du nicht kürzlich noch immer Singstar gespielt? Und jetzt kannst Du es wirklich.) Der Alptug ist wieder dabei, sehr gut. Der Fabian auch - in allen Rollen überzeugend. Die Anna B., die Anika, die Carmen, die Luisa (sicher und akzentuiert). Der Jonas als Joseph, sehr gut artikuliert.
Barbara und Quirin als verunsichertes Paar Janet und Brad, klasse! Riff Raff darf nicht fehlen. Den spielt Daniel super. Er ist auch ein überzeugender Herodes. Und Thomas - Frank N. Furter - eine dankbare Rolle - aber auch wirklich toll gemacht. (Und knick bloß nicht um!) Julian, Fiona in Eddie's Teddy dabei. Johanna als Maria mit „Don't Know How To Love Him“ -eine hervorragende Besetzung. Charlotte, Maria (tanzt auch den Shimmy sehr gut), Heike ... verrucht. Toll! Cornelia und Charlotte als „Rosen in der Wüste“ ... zickig. Susanne die zarte Elfe, Anna A. als Schöne, das gesamte Ensemble, die Tanze, Kostüme, Maske ... die Band sowieso ... einfach klasse.
Da suchte selbst Schulleiter Jörg Eyrainer nach geeigneten Worten. Und Heidi Thum-Gabler wird nicht die einzige bleiben, die - wie in ihrem Programmheftbeitrag - Grund zum Schwärmen findet.

Company Band

Einen ganz wesentlichen Beitrag zum Gelingen der ganzen Produktion leistet die Musical Band (ebenfalls weitgehend mit Schülern besetzt). Sie sorgt mit den ausgefeilten Arrangements von Wolfgang Gabler und unter dessen Leitung für die sichere und mitreißende Grundlage, auf der die Sänger und Tänzer erst ihre Bühnenshow gestalten können.
Die Mitglieder: Jonas Baumann und Julian Wild, Trompete; Julia Maiershofer, Blockflöten, Klarinette, Percussion; Anna Maiershofer, Querflöte; Stefan Keßler, Alt-Saxofon; Pia Lanninger, Bariton- und Tenor-Saxofon; Michael Graminger, Gitarre; Dominik Hofmann, Gitarre; Daria Forster, Piano; Thomas BittI, Bass; Robert Perkussion, Drums, Percussion; Wolfgang Gabler, Keyboards, (bks)


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Viel-Grund-zum-Schwaermen-id3923221.html

Sommernachtstraum im Gymnasium

Sommernachtstraum im Gymnasium

Das Ensemble Die fast 70 Mitglieder zählende Company (Band, Bühnenensemble und Technikteam) wird wie in den Jahren zuvor von dem Musiklehrerehepaar Heidi Thum-Gabler und Wolfgang Gabler geleitet. Das Bühnenbild wurde von Frau Schmidt entworfen. Zahlreiche Eltern haben die Company auch in diesem Jahr wieder unterstützt.

Heinz Rudolf Kunze hat die Herausforderung angenommen und aus dem Klassiker ein frisches, zeitgemäßes Musical gemacht. Dabei bleibt er dem Geist Shakespeares treu. "Die Handlung bleibt inhaltlich stets am Original", erzählt Heidi Thum-Gabler. Die zum Teil neue Übersetzung des Werkes in einen modernen Sprachstil "lässt genügend Raum für Situationskomik und frische Gags in Shakespearescher Versform."

 

Liebe ist unberechenbar und vielleicht auch gefährlich

Kunze landete in den achtziger Jahren mit "Dein ist mein ganzes Herz" seinen ersten Hit. Zusammen mit Dieter Lürig hat er dem Sommernachtstraum wirkungsvolle Songs auf den Leib geschrieben, auch "Dein ist mein ganzes Herz" hat im Musical seinen Platz.

Kurz zum Inhalt:

In der Mittsommernacht geraten in einem Wald nahe dem Hofe von König Theseus die Dinge vollkommen außer Rand und Band. Sinnliche Elfen, ein voyeuristischer Elfenfürst samt Gehilfe, Handwerker, die sich als Schauspieler versuchen und zwei Paare, die sich in einem aufreibenden erotischen Großkampfmanöver befinden, verwirren und verzaubern den Zuschauer, der hilflos mit der Erkenntnis zurückbleibt, dass die Liebe unberechenbar, unkalkulierbar, vielleicht sogar gefährlich ist.

Die Vorstellungen sind täglich vom 12. bis 16. Juli, und am 19. Juli, sowie vom 21. bis 24. Juli im Theatersaal des Gymnasiums zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Platzreservierungen werden ab Montag, 9. Juli, von 15 bis 17 Uhr und an jedem weiteren Spieltag unter der Nummer 0160/92920220 entgegengenommen. Die Musical Company bittet darum, die reservierten Karten bis spätestens 19.30 Uhr abzuholen.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Sommernachtstraum-im-Gymnasium-id2795211.html

Die vielen Mühen sind am Ende vergessen

Die vielen Mühen sind am Ende vergessen

Wir schreiben das Jahr 1600: Zum ersten Mal schlüpfen Schauspieler in die Rollen von Theseus, Egeus, Lysander und Co. Und lassen die Figuren aus William Shakespeares "Midsummer Night´s dream" ("Sommernachtstraum") aufleben. Von Stephanie Kundinger,

Die vielen Mühen sind am Ende vergessen
Foto: ALFA

407 Jahre später erfüllen auch die Schüler des Gymnasiums in Donauwörth das Stück mit Leben und proben trotz Klausuren- und Abi-Stress fleißig an ihrem Musical. Bei einer der letzten Proben vor der am 12. Juli anstehenden Premiere des "Sommernachtstraum" ist der Druck zwar groß, die Nervosität allerdings bleibt noch aus.

Die meisten Schüler merken ihr Lampenfieber kurz vor dem ersten Auftritt, "bis der erste Satz gesprochen ist", so Sandra Neubaur aus der Musical Company. Am Abend vor der Premiere trinkt sie am liebsten noch ein Glas heiße Milch mit Honig. Trotz Bühnenerfahrung packt auch sie das Lampenfieber immer kurz vor der Premiere.

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Die vielen Mühen sind am Ende vergessen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Die-vielen-Muehen-sind-am-Ende-vergessen-id3017856.html
 

Für den Schüler Lorenz Kolb hat das Stück eine ganz besondere Bedeutung. Zum zweiten Mal hat er sich für die Teilnahme am Musicalprojekt entschieden und dieses Jahr erstmals eine der Hauptrollen "ergattert".

"Ich bin beim Projekt dabei, weil mich die Musik interessiert und ich im Musical die Schauspielerei mit Musik verbinden kann", so Lorenz. Er spielt Bottich, einen der Handwerker in Shakespears Stück. Sein Handwerker-Kollege Jakob Wittmann fügt hinzu: "Lorenz hat den meisten Text zu sprechen, konnte ihn aber als erster auswendig".

70 Schülerinnen und Schüler basteln seit Beginn des Schuljahres am Aufbau des zum neunten Mal stattfindenden Musical-Ereignisses. Während die Zuschauer das Stück zweieinhalb Stunden lang genießen werden können, stecken die Schauspieler und Musiker harte Arbeit und jede Menge freie Stunden in ihr Projekt. "Unsere Leiterin Heidi Thum-Gabler hat eigentlich seit Beginn des Schuljahrs täglich mit kleinen Gruppen geprobt", schildert Sandra Neubaur alias Titania. Seit September also wird kräftig geübt. Bis zu den Osterferien studierten die Beteiligten hauptsächlich die Songs zum Musical ein, Pfingsten wurde das Stück dann zusammengebaut. "Wir fuhren zur Zusammenstellung des Stücks sogar ein Wochenende in das Reimlinger Jugendhaus", so Jakob.

Die Rolle des Demetrius spielt Thomas Kroczek. Für ihn ist es das dritte Jahr im Projekt der Musical Company. "Es ist sehr schade, dass viele gar nicht wissen, wie viel Zeitaufwand eigentlich hinter der Sache steckt", bedauert er. Texte wurden auswendig gelernt, Choreografien einstudiert und an den wohlverdienten Wochenenden standen frühes Aufstehen und Proben auf dem Programm. Einige Ensemble-Mitglieder erhielten noch extra Gesangstraining, um ihre Stimmen in Form zu bringen.

Auch das Umfeld der Truppe wurde aktiv. "Die Kostüme haben teilweise Mütter selbst genäht", so Sandra. Alle helfen also mit, um das klassische Stück zu modernisieren und ihm seine persönliche Note zu geben. "Es macht riesigen Spaß, vor allem wenn man am Ende sieht, was aus der ganzen Arbeit herausgekommen ist", so Thomas Kroczek, "dann vergisst man auch das frühe Aufstehen an den Wochenenden". So sehen das die meisten Schüler.

Eine richtige Karriere als Schauspieler oder Musiker streben die wenigsten der Mitwirkenden an. Es geht einfach nur um die Freude am Singen, Tanzen und Schauspielern.

Freude und Aufregung

Der immer näher kommenden Premiere wird bereits mit Freude und auch ein bisschen Aufregung entgegengefiebert. "Dem Stück fehlt nur noch der letzte Schwung und die Premiere kann kommen", freut sich Jakob. Bis dahin wird natürlich noch hart geprobt.

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Die vielen Mühen sind am Ende vergessen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Die-vielen-Muehen-sind-am-Ende-vergessen-id3017856.html
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