Der Traum vom Ruhm

1999


An einer New Yorker Musicalschule haben die Aufnahmeprüfungen für Musik, Tanz und Schauspiel begonnen. In verschiedenen Räumen der Schule werden gleichzeitig in den einzelnen Sparten die Prüfungen abgenommen. Einige der angehenden Studenten sind gut vorbereitet, andere tappen aus Selbstüberschätzung blauäugig in die Prüfungssituation. Wahre Talente werden jedoch trotz eines verpatzten Vortrags erkannt. Doch nach der Prüfung geht der neue Alltag für sie hart und unerbittlich weiter. Es reicht nicht, nur Talent zu haben oder nur am Können zu arbeiten, erst, wenn beides zusammenfällt, ist der Schüler auch wirklich für die Akademie geeignet. Jeder Lehrer hält sein Fach für das wichtigste und verlangt deshalb auch große Leistungen. Das alles übersteigt eben manchmal die Kräfte der Jugendlichen, nicht alle halten durch. Besonders schwer ist es dann natürlich auch noch für sie, wenn sie neben den schulischen auch noch persönliche und familiäre Probleme mit sich herumtragen müssen. Doch so verschieden sie auch sind, die Schüler haben alle etwas gemeinsam: sie wollen einmal ganz groß herauskommen!

Der Traum vom Ruhm erzählt von diesem Wunsch. Es beschreibt, wie es den Jugendlichen auf dieser Akademie geht, es schildert ihre Leistungen aber auch ihre Gefühle auf dem langen Weg zu ihrem Abschluss. Da ist Leroy, der zwar ein toller Tänzer, aber auch ein gnadenloser Analphabet ist. Doris, die endlich auf dem Weg ist, ihr Selbstwertgefühl zu finden und zu steigern. Lisa, der die Anforderungen zu hoch sind und deshalb aus der Tanzklasse fliegt. Coco, die mit ihrer Stimme die große Karriere machen will und sich vergeblich um die Gunst von Bruno bemüht, denn dieser liebt nur seinen Synthesizer und den Keller, in dem dieser steht. Montgomery, der so seine Probleme mit Frauen hat. Ralph, der Lügen über seinen Vater erzählt, weil er mit der Wahrheit selbst nicht richtig fertig wird.

Nach vier Jahren des Lernens und Probens sind nun ihre Fähigkeiten gereift, die Studenten können in die Berufswelt entlassen werden. Die Blauäugigkeitkeit ist der Nachdenklichkeit gewichen, und so stellt am Ende Ralph an Montgomery die Frage, wie man denn nun wissen könne, ob man als Künstler wirklich gut ist. Darauf eine Antwort zu finden ist aber nicht leicht. Doch trotz aller Erfahrungen und Enttäuschungen haben die Jugendlichen eines nicht aufgegeben: den Traum vom Ruhm.

Director Heidi Thum-Gabler
Gruppe Rolle Schauspieler
Director Wolfgang Gabler
Instrument Spieler
Aufgabe Techniker