Die Schöne und das Biest

2006


Es war einmal im Märchenland ... Die Schöne und das Biest entführt die Zuschauer in eine Welt voller zauberhafter Wesen, magischer Orte und liebenswerter Charaktere. Erzählt wird die phantastische Liebesgeschichte zwischen der schönen Bella und einem in ein Biest verwandelten Prinzen. Nur durch die Kraft der Liebe kann Bella das Biest vor seinem Schicksal bewahren und den Zauber bannen.

Der wohlhabende Kaufmann Wilhelm lebt mit seinen drei Töchtern in gesicherten Verhältnissen in einem kleinen Dorf. Bella ist ein liebevolles, bescheidenes Mädchen und unterscheidet sich wohltuend von ihren eitlen, stets auf den eigenen Vorteil bedachten Schwestern Grete und Ilse. Sie wird von dem attraktiven, aber eingebildeten Bauern Gustav umworben.

Wilhelm vergnügt sich gerade auf dem Dorffest beim Würfelspiel, als er durch einen Boten die Nachricht erhält, dass das Schiff mit seiner Warenlieferung gesunken ist. Wilhelm hat dadurch sein gesamtes Vermögen verloren. Grete und Ilse sind sehr zornig auf ihren Vater, während Bella nach einer Lösung sucht und sich anbietet, notfalls bei Gustav als Magd zu arbeiten um die Familie aus der Not zu befreien.

Der Vater macht sich auf den Weg um zu sehen was noch zu retten ist. Unterwegs verirrt er sich im Wald und schläft ein. Eine Fee, begleitet von Elfen und Kobolden, geleitet ihn zu einem verzauberten Schloss. Hier lebt ein verwunschener Prinz, der sein Dasein durch den Fluch der Fee als abscheuliches Biest fristen muss. Nur die wahre Liebe könnte ihn und seinen ebenfalls verzauberten Hofstaat retten und den Fluch abwenden. Als das Biest Wilhelm in seinem Schloss entdeckt, wirft es den Eindringling ins Verließ.

Wilhelm bittet das Biest aus Sorge um seine Töchter in sein Dorf zurückkehren zu dürfen. Das Biest gewährt ihm diese Bitte mit der Auflage, dass er zurückkommen müsse oder eine seiner Töchter schicke. Es schenkt Wilhelm einen Ring, der ihn und seine Familie aus der finanziellen Not befreit. Zu Hause angekommen, wartet nun tatsächlich eine Truhe voller Schätze auf ihn. Die Schwestern sind über den unverhofften Reichtum hoch erfreut. Bella indessen will mehr über das Schloss und das Biest erfahren: Sie bietet sich an ihres Vaters Stelle an in das Schloss zurück zu gehen. Der Vater ist voller Sorge. Er erzählt ihr von dem Licht, das eine unerklärliche Bedeutung für das Biest habe. Bella wartet, bis der Vater eingeschlafen ist, nimmt den Ring von seinem Finger und macht sich schließlich auf den Weg zum Schloss.

Als Bella den Ring dreht, erscheint die Fee mit den Kobolden und den Elfen und geleitet sie durch den Wald zum Schloss. Dort angelangt wird Bella von Lumiere liebevoll und charmant in Empfang genommen und bewirtet. Bella sieht sich neugierig um und rennt direkt in die Arme des Biestes. Das Biest behält Bella als Gefangene, verwöhnt sie aber auch mit einem schönen Kleid und sorgt sich um sie. Die beiden kommen sich näher und das Biest schöpft Hoffnung, den Fluch doch abwenden zu können. Aber Bella ist nicht richtig glücklich, sie sorgt sich um ihren Vater. Das Biest zeigt ihr mithilfe eines Zauberspiegels, dass Wilhelm krank und geschwächt ist. Es gibt Bella den Zauberspiegel und lässt sie ziehen, obwohl es weiß, dass es damit seine letzte Chance verspielt, jemals wieder menschliche Gestalt zu erlangen.

Bella kehrt ins Dorf zurück, wo Gustav versucht, sie zur Ehe zu drängen. Ein Blick in den Zauberspiegel zeigt ihr, wie sehr das Biest unter ihrer Abwesenheit leidet. Sie ist sehr traurig und beschließt ins Schloss zurückzukehren. Auch die Fee rät ihr, auf ihr Herz zu hören.

Mathilde spricht dem Biest gut zu, denn sie vertraut auf Bella, dass sie innerhalb der drei Tage zurückkommen werde. Diese löst ihr Versprechen ein. Bella und das Biest kommen sich näher. Im Dorf aber wird Bella vermisst, angestachelt von Gustav machen sich die Dorfbewohner mit Wilhelm, Grete und Ilse auf den Weg um das Biest zu töten. Sie dringen in das Schloss ein und Gustav erschlägt das Biest. Bella kniet vor dem scheinbar toten Biest und erklärt ihm seine Liebe. Daraufhin erlöst die Fee nun das Biest von dem Fluch. Aus dem hässlichen Biest wird ein wunderschöner Prinz mit einem prachtvollen Hofstaat und Bella und der Prinz werden ein Paar.

 

Die Personen

Bella: Schöne Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns. Ein bescheidenes, kluges und belesenes Mädchen.
Biest: Ein vor vielen Jahren wegen seiner Hartherzigkeit in ein Biest verwandelter Prinz, der während des Stückes die Möglichkeit erhält, sich und seinen ebenso verwunschenen Hofstaat von dem Fluch der Fee zu befreien.
Fee: Gute Fee, die dem Prinzen die Augen über seine Hartherzigkeit öffnet, indem sie ihn in ein einsames, hässliches Biest verwandelt, das erst dann wieder erlöst wird, wenn es jemanden liebt und diese Liebe erwidert wird.
Grete/Ilse: Zwei äußerst zickige und oberflächliche Schwestern von Bella, die nichts als ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.
Gustav: Ein wohlhabender Bauer, tumber Aufschneider und Frauenheld, der sich immer, aber erfolglos um Bella bemüht.
Wilhelm: Vater von Bella, Grete und Ilse. Ein wohlhabender Kaufmann, der zu Beginn des Stückes seinen gesamten Reichtum verliert.
Mathilde: Haushälterin des Prinzen, die ebenso wie er und dessen Hofstaat verzaubert ist und zum Schweigen und zur Untätigkeit verdammt ist.
Lumiére: Der charmante Kammerdiener, der in einen Kerzenleuchter verzaubert ist und sich rührend um Bella kümmert.
Sessel: Ebenso verzauberter Diener des Biestes, dessen einzige Ausdrucksmöglichkeiten Bewegung und Berührung sind.
Statuen: Verzauberter und zum Schweigen verurteilter Hofstaat des Prinzen.
Elfen & Kobolde Skurrile und von der Fee geleitete Waldbewohner
Zeit und Ort Es war einmal im Märchenland
Director Heidi Thum-Gabler
Gruppe Rolle Schauspieler
BellaAnne-Kathrin Abel
BellaKatharina Lehrl
BiestLourenco Madeira de Medeiros
BiestPeter Netzer
FeeSonja Fischer
FeeLaura Wiedenmann
IlseIsabella Fischer
IlseVerena Foag
GreteJohanna Netzer
GreteVeronika Würmseer
GustavHubert Graf
GustavMarc Soldner
VaterSven Kannler
VaterDavid Pidun
MathildeClara Ernst
MathildeBirgit Friedl
LumiéreAlptug Altunay
LumiéreThomas Kroczek
MägdeLena Patrick
MägdeNaomi Rechel
Gustavs GefährtenPeter Held
Gustavs GefährtenGünther Leinfelder
BauernLorenz Kolb
BauernFabian Prummer
Wirt / WirtinMoritz Bißwanger
Wirt / WirtinSandra Neubaur
BoteNiklas Schreier
PrinzLourenco Madeira de Medeiros
PrinzPeter Netzer
PrinzFabian Prummer
Elfen und KoboldeAnna Böhm
Elfen und KoboldeJohanna Fürst
Elfen und KoboldeAngelika Heudecker
Elfen und KoboldeDominik Hofmann
Elfen und KoboldeCharlotte Kirchhoff
Elfen und KoboldeQuirin Kolb
Elfen und KoboldeAnna Lang
Elfen und KoboldeMaria Lechner
Elfen und KoboldeFabian Prummer
Elfen und KoboldeCarmen Reiter
Elfen und KoboldeMarie-Theresa Schiffelholz
Elfen und KoboldeJakob Wittmann
Schlossbewohner / VolkAnna Auinger
Schlossbewohner / VolkAylin Er
Schlossbewohner / VolkBarbara Friedel
Schlossbewohner / VolkSophia Gabler
Schlossbewohner / VolkUrsula Hammel
Schlossbewohner / VolkLuisa Hänsel
Schlossbewohner / VolkRebecca Langer
Schlossbewohner / VolkToni Lechner
Schlossbewohner / VolkMeike Loitsch
Schlossbewohner / VolkHeike Popovici
Schlossbewohner / VolkAnnika Schwarz
Schlossbewohner / VolkCornelia Wegele
Schlossbewohner / VolkPatricia Willi
Director Wolfgang Gabler
Instrument Spieler
QuerflöteRegina Gail
QuerflöteAnna Maiershofer
KlarinetteJulia Maiershofer
Alt-SaxophonLisa Stuhler
Tenor-SaxophonPia Lanninger
TrompeteMaria Hurle
GitarreMichael Graminger
PianoCarmen Forster
BassThomas Bittl
Drums, PercussionTina Stark
Drums, PercussionRobert Baumann
KeyboardsWolfgang Gabler
Aufgabe Techniker
LichttechnikMarkus Reiter
LichttechnikFabian Schiffelholz
LichttechnikSteffen Walter
TontechnikPhilipp Müller
TontechnikChristian Kanth